Der Wirkungszähler
Am Artikel wird stehen, wie oft er vorgeschlagen und geöffnet wurde — und wie oft daraus kein Ticket wurde. Die Zahl, die einer Wissensbasis bisher immer gefehlt hat: Lohnt sich das Schreiben?
Dokumentation, die dorthin kommt, wo die Frage entsteht — statt dort zu liegen, wo niemand sucht.
Eine zweite Lieferanschrift wird am Kunden hinterlegt, nicht am Auftrag. So steht sie in allen künftigen Vorgängen zur Auswahl.
Der Artikel wartet nicht darauf, gesucht zu werden — er taucht dort auf, wo die Frage entsteht. Und Wissen endet nicht: Es entsteht, wird gefunden, wirkt, veraltet und wird gepflegt. Deshalb ist das hier ein Kreis.
✦ was die KI beiträgt
Ein Block-Editor, kein Textverarbeitungsprogramm. Überschriften, Listen, Tabellen, Code, Bilder — jedes Element ist ein Block, der sich anfassen und verschieben lässt. Kein Markdown lernen, kein HTML reparieren.
Jeder Bereich hat seinen eigenen Seitenbaum, beliebig tief, mit Icons je Seite. Papierkorb statt Löschen: 30 Tage wiederherstellbar. Und ein Archiv für alles, was nicht mehr gilt, aber erklärt, warum etwas so ist.
Jede Seite ist öffentlich oder intern — eine Entscheidung, kein Vorschlag. Sie vererbt sich auf alle Unterseiten: Die neue Seite unter einem internen Kapitel ist intern, ohne dass jemand daran denken muss.
Die Trennung endet nicht an der Systemgrenze: Schlägt Flow einen Artikel am Ticket vor, bekommt der Kunde interne Doku gar nicht erst geschickt — nicht ausgeblendet, nicht vorhanden.
Volltextsuche über Titel und Inhalt, je Bereich — schnell, ohne Konfiguration.
Und wer eine Frage in ganzen Sätzen stellt, bekommt eine Antwort statt einer Trefferliste — mit Quellenangabe. Die KI wählt erst die relevanten Seiten aus und antwortet dann genau daraus. Der Umweg ist die Garantie, dass die Antwort aus euren Seiten stammt, nicht aus dem Modellwissen — und dass die Quellenangabe stimmt.
Wie hinterlege ich eine zweite Lieferanschrift?
Das steht in Etappe Book — hier ist die Anleitung:
Beantwortet aus Etappe Book — kein Ticket entstanden
Öffnet jemand ein Ticket in Flow, prüft Etappe, ob es dazu etwas in Book gibt — nach Bedeutung, nicht nach Stichwort. Passende Artikel erscheinen als Karten direkt am Vorgang. Der Kunde sieht nur den öffentlichen Anteil; pro Kunde abschaltbar.
Erklärungsbedürftige Fragen beantworten sich selbst — bevor jemand aus deinem Team sie zum fünften Mal tippt. Das beste Ticket ist das, das nie entsteht. Genau dafür ist Book da.
Book merkt sich den Stand vor jeder Änderung und lässt die KI in einem Satz zusammenfassen, was sich geändert hat — nicht „Seite aktualisiert", sondern was inhaltlich anders ist. Gemeldet wird nach Slack, gebündelt pro Seite: eine Meldung pro Sitzung, nicht eine pro Tastendruck.
Dazu ein vollständiges Aktivitätsprotokoll und eine Autorenseite je Person — macht sichtbar, wer das Wissen trägt, und wo eine Person fehlt.
Ein aus der Oberfläche erzeugtes, an eine Person gebundenes Token gibt einem externen KI-Agenten Zugriff auf die Seiten-Schnittstelle: auflisten, lesen, anlegen, aktualisieren. Dein Coding-Agent dokumentiert, was er gebaut hat — im selben Lauf, in dem er es baut. Kein „Doku kommt später".
Flow lässt fremde Agenten am Vorgang arbeiten. Book lässt sie die Doku schreiben. Dieses Paar bietet sonst niemand an.
Bestehende Dokumentation kommt mit — Struktur, Bilder und Links bleiben erhalten. Kein Copy-Paste-Projekt, keine verlorene Hierarchie, keine toten Verweise.
Der Import ist wiederholbar: Eine einzelne Seite lässt sich erneut übernehmen, ohne den Rest anzufassen. Erprobt mit echtem Bestand — zwei Bereiche, komplette Baumstruktur, inklusive der Makro-Inhalte, an denen Standard-Exporte scheitern.
Beschlossen und eingeplant, noch nicht ausgeliefert — deshalb steht es hier als Ausblick, nicht im Präsens.
Am Artikel wird stehen, wie oft er vorgeschlagen und geöffnet wurde — und wie oft daraus kein Ticket wurde. Die Zahl, die einer Wissensbasis bisher immer gefehlt hat: Lohnt sich das Schreiben?
Ein Ticket ist gelöst, die Antwort steht im Verlauf — Etappe wird daraus einen Artikelentwurf vorschlagen. Der Moment, in dem Wissen entsteht, ist der Moment, in dem es dokumentiert werden muss.
⌘K wird Vorgänge und Artikel in derselben Liste finden. Wer sucht, sucht eine Antwort — nicht ein System.
Die Frage geht an Book und an das Ticket-Archiv: „Wie haben wir das damals bei Kunde Y gelöst?" Die Antwort steht in beidem.
docs.etappe.ai ist keine Vorführung, sondern eine Etappe-Book-Instanz im Betrieb — dasselbe Lesen, Suchen und Verlinken, das ihr für eure eigene Doku bekommt.
Book kommt mit Flow — ein Preismodell. Es ist als zweite Hälfte desselben Systems gebaut, nicht als eigenständiges Wiki.
Nein. Jede Seite ist öffentlich oder intern, und die Einstellung vererbt sich auf alle Unterseiten. Im Vorgang bekommt der Kunde nur den öffentlichen Anteil ausgeliefert.
Ja — mit Struktur, Bildern und Links. Der Import ist wiederholbar und erkennt bereits Übernommenes.
Aus eurer Doku. Sie wählt zuerst die relevanten Seiten aus und formuliert die Antwort daraus — mit Quellenangabe unter jeder Antwort.
Ja. Ohne hinterlegten Schlüssel bleiben die KI-Funktionen aus; Schreiben, Suchen und Lesen sind davon unberührt.
Ja. Über ein kurzlebiges, an eine Person gebundenes Token darf er Seiten lesen, anlegen und aktualisieren — mit denselben Sichtbarkeitsregeln und nachvollziehbar im Verlauf.
Anmelden, kurzes Onboarding, direkt loslegen — im Free-Plan ohne Kreditkarte. Confluence einfach mitbringen.